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SPD-Kreistagsfraktion Kleve.

SPD: Kreis Kleve braucht einen echten Pflegestützpunkt :

Gesundheit

 

„Der virtuelle Pflegestützpunkt des Kreises Kleve ist ein Flop. Zwischen Januar und Juni 2016 gab es ganz genau Null Beratungen von hilfe- und pflegebedürftigen Angehörigen durch den virtuellen Pflegestützpunkt des Kreises Kleve. Null Anrufe beim virtuellen Pflegestützpunkt bedeutet null Beratung, null Hilfe und Unterstützung für Angehörige und das macht einfach nur null Sinn“, kritisiert Thorsten Rupp, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Kleve und Mitglied im Fachausschuss Gesundheit und Soziales des Kreises Kleve.

„Trotzdem hat der Kreistag Kleve mit Stimmen von CDU und FDP auf seiner letzten Sitzung beschlossen, den virtuellen Pflegestützpunkt, den es in dieser Form seit Mitte 2009 gibt über das Jahr 2016 hinaus weiter zu verlängern. Funktioniert hat das Konzept des virtuellen Pflegestützpunktes noch nie. Auch in den Vorjahren wurde die Telefonberatung nur in geringen Maße genutzt.“, erklärt Jürgen Franken, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

„Die SPD-Kreistagsfraktion hat stattdessen immer schon einen echten Pflegestützpunkt mit konkreten örtlichen Beratungsstrukturen gefordert, wie sie in Nordrhein-Westfalen üblich sind, dafür aber nie eine Mehrheit bekommen. Die CDU und Landrat Spreen haben jeden Versuch dazu strikt abgeblockt. Das ist auch für die hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger sehr bedauerlich, denn die Pflegestützpunkte sind eine gute Sache. Sie garantieren das Recht auf eine unabhängige und kostenfreie Pflegeberatung. Durch die Pflegestützpunkte soll eine umfassende Beratung, Betreuung und Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen sichergestellt werden. Neben der Verbesserung der Versorgungsqualität und der Versorgungskontinuität soll auch die Wirtschaftlichkeit des Gesamtversorgungssystems durch Vermeidung von Fehl-, Unter- und Überversorgung sowie durch eine enge Vernetzung der verschiedenen Versorgungssysteme gesteigert werden. Bürgerinnen und Bürger sollen durch die Pflegestützpunkte eine Beratung aus einer Hand bekommen und nicht von „Pontius zu Pilatus“ laufen müssen. All diese guten Ansätze der Pflegeberatung werden durch den Kreis Kleve mit dem virtuellen Pflegestützpunkt, den niemand kennt und niemand nutzt, konsequent verhindert“, kritisiert das Emmericher SPD-Kreistagsmitglied Thorsten Rupp.

„Die SPD wird Ihr Engagement für einen echten Pflegestützpunkt im Kreis Kleve nicht aufgeben. Vor allem vor dem Hintergrund der Neudefinition des Begriffs der Pflegebedürftigkeit durch das II. und III. Pflegestärkungsgesetz gelingt es am Ende vielleicht doch noch, dass auch der Kreis Kleve einen echten Pflegestützpunkt erhält“, hofft Jürgen Franken. „Auch wenn CDU und Landrat im Kreis Kleve die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit eines echten Pflegestützpunktes weiter ignorieren, wird es vielleicht irgendwann doch dazu kommen, weil andere staatliche Ebenen entsprechend Handeln und gesetzliche Vorgaben machen. Schade, dass der Kreis Kleve nicht von allein darauf kommt, wie wichtig Pflegestützpunkte als zentrale Beratungsstellen rund um das Thema Pflege sind“.

 

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