[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD-Kreistagsfraktion Kleve.

SPD-Fraktion hat Fragen zu gehäuften COPD-Erkrankungen im Kreis Kleve :

Gesundheit

 

Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.05.2021 wurde der „Gesundheitsatlas COPD“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK veröffentlicht. Dort wurde darauf hingewiesen, dass Tabakrauch als Risikofaktor Nummer eins gilt. Aber auch die Feinstaubbelastung kann zu einem erhöhten Risiko für COPD führen. Auch gilt das für den Risikofaktor der sozialen Benachteiligung, die im Kreis Kleve eher hoch eingeschätzt wird.

In der Analyse wird gezeigt, dass der Anteil der Kreis Klever Bevölkerung, die rauchen oder geraucht haben im Vergleich mit anderen Regionen nicht auffällig ist, und daher für die überdurchschnittlich häufigen Erkrankungen kaum die Ursache sein kann. Im Unterschied zu zum Risikofaktor „Rauchen“ wird aber auf eine überdurchschnittliche Feinstaubbelastung und eine hohe soziale Benachteiligung im Kreis Kleve hingewiesen.

Die SPD-Fraktion hat sich deshalb mit mehreren Fragen an die Landrätin gewandt.

Der Link zum Antrag/zur Anfrage: https://www.spd-kreistagsfraktion-kleve.de/dl/Anfrage_COPD_Erkrankungen_im_Kreis_Kleve.pdf

An die
Landrätin des Kreises Kleve Silke Gorißen
im Hause

04.06.2021 jf/mv

Anfrage zu
Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) im Kreis Kleve

Sehr geehrte Frau Gorißen,

die SPD-Kreistagsfraktion bittet hiermit um die Beantwortung folgender Fragen:

Mehr COPD-Kranke im Kreis Kleve als im NRW-Schnitt

Ist der Kreisverwaltung bekannt, dass im Kreis Kleve mehr Menschen an der Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden, als im deutschlandweiten Durchschnitt?

Wie wird dies bewertet?

Teilt die Kreisverwaltung die Vermutung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido), dass hier ein Zusammenhang mit der vom Umweltbundesamt festgestellten sehr hohen Feinstaubbelastung besteht? Wie kann hier Abhilfe geschaffen werden?

Nach den Ausführungen der AOK wird festgestellt, dass auch ein Risikofaktor der im Kreis Kleve als hoch eingeschätzten sozialen Benachteiligung besteht, die sich in geringer Schulbildung, niedrigem Haushaltseinkommen und schlechten Wohnverhältnissen ausdrückt. Wie steht die Verwaltung zu dieser Aussage? Welche Möglichkeiten zur Veränderung werden hier gesehen?

Begründung:
Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.05.2021 wurde der „Gesundheitsatlas COPD“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK veröffentlicht. Dort wurde darauf hingewiesen, dass Tabakrauch als Risikofaktor Nummer eins gilt. Aber auch die Feinstaubbelastung kann zu einem erhöhten Risiko für COPD führen. Auch gilt das für den Risikofaktor der sozialen Benachteiligung, die im Kreis Kleve eher hoch eingeschätzt wird.

In der Analyse wird gezeigt, dass der Anteil der Kreis Klever Bevölkerung, die rauchen oder geraucht haben im Vergleich mit anderen Regionen nicht auffällig ist, und daher für die überdurchschnittlich häufigen Erkrankungen kaum die Ursache sein kann. Im Unterschied zu zum Risikofaktor „Rauchen“ wird aber auf eine überdurchschnittliche Feinstaubbelastung und eine hohe soziale Benachteiligung im Kreis Kleve hingewiesen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Franken,Vorsitzender

Thorsten Rupp, stellv. Vorsitzender
und Geschäftsführer

Kopie: CDU-Fraktion, Bündnis 90/Die Grünen, FDP-Fraktion, Gruppe Vereinigte Wählergemeinschaft, AfD-Kreistagsgruppe, KTM Hayduk

 

- Zum Seitenanfang.