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SPD-Kreistagsfraktion Kleve.

Kreishaushalt: SPD beantragt höhere Zuschüsse für das Selbsthilfebüro :

Gesundheit

 

Antrag Kreishaushalt 2016 Produkt 0703,
53130200 Förderung Selbsthilfe-Büro

 

Die SPD-Kreistagsfraktion Kleve beantragt:

Der Kreistag Kleve beschließt, ab 2016 das Selbsthilfebüro des DPWV mit jährlich 15.000,- EUR zu fördern.

Begründung:
Das Selbsthilfebüro des DPWV betreut zurzeit mehr als 136 Selbsthilfegruppen im Kreis Kleve. Das Selbsthilfebüro, das es in diesem Jahr seit 10 Jahren im Kreis Kleve gibt, hilft bei der Suche nach geeigneten Selbsthilfegruppen.

Der Kreis Kleve hat in der Vergangenheit das Selbsthilfe-Büro mit seiner Förderung von jährlich 10.000 € als zentralen, bei den Selbsthilfegruppen und im professionellen Sozial- und Gesundheitsbereich akzeptierten Akteur vor Ort anerkannt. Umso unverständlicher, dass der Ansatz von 10.000 € nunmehr nicht eingeplant wurde.

Der DPWV selbst hat 10.000 EUR beantragt.

Das Selbsthilfe-Büro verfügt zurzeit nicht über den personellen Mindeststandard von 1,0 Fachkraftstelle und 0,5 Verwaltungskraft. Der Mindeststandard würde Personalkosten von ca. 60.000 bis 65.000 € verursachen. Eine Landesförderung erfolgt bislang nicht, da der personelle Mindeststandard nicht gegeben ist. Die Landesförderung von 11.000 € ist gekoppelt an den o.g. Standard.

Die Krankenkassen leisten Zuschüsse und werden diese ab 2016 auf mind. 34.000 € (bisher rund 19.000 €) erhöhen. Diesbezüglich verweisen wir auf den beiliegenden Artikel in der NRZ vom 26.01.2016.

Mit dieser erhöhten Förderung könnte die Besetzung des Selbsthilfe-Büros nunmehr von 0,5 Fachkraftstelle auf 0,73 Fachkraftstelle und der Verwaltungsbereich von 0 auf 0,25 Verwaltungskraftstelle angepasst werden. Damit wäre aber der Mindeststandard für einen Landeszuschuss immer noch nicht erreicht.

Die SPD-Kreistagsfraktion fordert, dass möglichst schnell der personelle Mindeststandard erreicht wird und beantragt daher ab 2016 einen Zuschuss an das Selbsthilfe-Büro in Höhe von 15.000 €.

 

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